Die Gruppe „Miteinander“– Menschen mit und ohne Behinderung aus Ochtendung gewinnt den DJK-Ethikpreis im Bistum Trier Ehrung durch Bischof Dr. Stephan Ackermann

"Miteinander - Menschen mit und ohne Behinderung"

Mit der Gruppe „Miteinander“ – Menschen mit und ohne Behinderung steht der diesjährige Gewinner des DJK-Ethikpreis im Bistum Trier „Der Mensch im Sport“ fest. Aus den Händen von Bischof Dr. Stephan Ackermann erhielt die Gemeinschaft, die getragen wird durch die DJK Ochtendung 1920 e.V. und die Pfarreiengemeinschaft Ochtendung-Kobern den Preis, der mit insgesamt 3.300 Euro dotiert ist. Die Gruppe „Miteinander“ hat das Ziel, das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung nachhaltig zu fördern. Bereits seit 1991 wird intensiv an der Umsetzung dieses Ziels gearbeitet. Die Gruppe ist offen für alle und trägt dazu bei, Unsicherheiten in der Begegnung mit behinderten Menschen abzubauen und zu einem „unbehinderten“ Umgang zu ermutigen.

Die elf eingereichten Bewerbungen um den DJK-Ethikpreis wurden von einer hochkarätig besetzten Jury intensiv diskutiert und bewertet. In der Jury wirkten u.a. die Präsidentin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz Karin Augustin, der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters, der Leiter für Unternehmenskommunikation der Sparda Bank-Südwest Andreas Manthe, der Leiter des Stiftungszentrums des Bistum Trier Winfried Görgen, der Chefredakteur der katholischen Wochenzeitung „Paulinus“ Bruno Sonnen sowie Klaus Klaeren, der Geschäftsführer der Europäischen Akademie des rheinland-pfälzischen Sport, mit. Unterstützung fand die Jury in dem Vorsitzenden des DJK-Sportverbandes im Bistum Trier Franz Dirr, dem Sportwart Michael Leyendecker (Wissen) und Jugendleiter Michael Wilbert (Ochtendung). Am Ende setzte sich die sympathische Gruppe aus Ochtendung in der Vordereifel durch. Mit einem Anerkennungspreis wurden die Kanutin Marita Schmitt, die seit Jahren Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam zu Erlebnissen und Erfolgen im Kanusport führt sowie die traditionsreiche Coblenzer Turngesellschaft für ihre völkerverbindende und integrierende Arbeit gewürdigt.

Zudem wurde das Engagement der weiteren Bewerberinnen und Bewerber herausgestellt: Schülerinnen des Bischöflichen Angela-Merici-Gymnasiums in Trier, TuS 2012 Arzfeld e.V. , SSV Oppen e.V. mit seinem Vorsitzenden Ralf Selzer, Fußballtrainingsgemeinschaft Konz e.V., Arbeitsgemeinschaft zur Integration Jugendlicher mit Behinderung des Hauses der Jugend in Bitburg, Pastoralreferent Harald Weber aus Rehlingen-Siersburg, Peter Dewald aus Mühlheim-Kärlich und Hermann Meter aus Züsch. Sie alle wurden als Vorbilder für einen am Menschen orientierten Sport geehrt.

Mit dem DJK-Ethikpreis im Bistum Trier „Der Mensch im Sport“ möchte der DJK-Sportverband Diözesanverband Trier auf Menschen, Gruppen oder Vereine aufmerksam machen, die sich für ein christliches Menschenbild im Sport und durch den Sport einsetzen und so verdient machen. Wie die Bewerbungen deutlich machten, sind es oftmals die „kleinen“ Verdienste, die „Großes“ bewirken. Und immer wieder steht und stand der Mensch im Mittelpunkt der B ewerbungen und damit die Vermittlung von christlichen Werten wie Rücksichtnahme, Fairness, Solidarität, Toleranz, Übernahme von Verantwortung, Anerkennung von Leistung, Achtung vor dem Gegner und Mitspieler sowie vor dem Schiedsrichter und Trainer. So wurden alle Bewerberinnen und Bewerber in einer feierlichen Verleihungsveranstaltung in der Promotionsaula des Bischöflichen Priesterseminars in Trier besonders vor- und her Rolle des Sports.

DJK-Präsident Volker Monnerjahn und Weihbischof Jörg Michael Peters spannten in ihren Ausführungen den Bogen von aktuellen Herausforderungen, wie das angestrebte Dopinggesetz oder eine nachhaltige Olympiabewerbung bis hin zur Aufarbeitung des Sportsystems der ehemaligen DDR im Rahmen des 25jährigen Mauerfalls.

Tolle Darbietungen boten die Cheerleader des Schulsportvereins DJK Bischöfliches Cusanus Gymnasium Koblenz sowie das Einradtrio „Happywheels“ aus Ochtendung. Musikalisch glänzten jugendliche Musiker der Kreismusikschule aus Bitburg, die moderne Hits interpretierten. Zudem wurden zwei neue Vereine im Kreis der DJK im Bistum Trier aufgenommen. Mit dem Tennisclub schwarz-weiß DJK Saarburg und dem DJK Schulsportverein aus Koblenz gehören nunmehr 87 Vereine der starken DJK Gemeinschaft an.

Im zweijährigen Rhythmus wird der DJK-Ethikpreis im Bistum Trier verliehen. Damit liefert der DJK-Sportverband Diözesanverband Trier genügend Motivation für mehr Menschlichkeit im Sport und durch Sport.

Der Vorsitzende Franz Dirr bedankte sich in seinen Worten besonders für den großartigen Zuspruch sehr unterschiedlicher Förderer, die die Umsetzung dieses DJK-Ethikpreises erst möglich machten. Ein gelungener Abend mit vielen wertvollen Impulsen und strahlenden Gesichtern in der ehrwürdigen Promotionsaula des Priesterseminars.

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